Fallstudie: Wie die Bauunternehmung Kutter 28% mehr Projekte kalkuliert
Kutter Bauunternehmung ist ein mittelständisches Familienunternehmen mit fast 100 Jahren Geschichte. Gegründet 1926 in Memmingen, beschäftigt das Unternehmen heute rund 2.000 Mitarbeiter an mehreren Standorten in Deutschland. Kutter ist unser erster Kunde und nutzt Appius seit Februar 2025.
Wie viele Bauunternehmen stand auch Kutter vor einer zentralen Herausforderung: Die Kalkulationsabteilung konnte nicht alle eingehenden Ausschreibungen bearbeiten.
Die Ausgangssituation
Vor der Einführung von Karl sah der Alltag bei Kutter so aus:
- 25% der Projekte blieben aufgrund von Zeitmangel unbearbeitet
- Hoher manueller Aufwand durch Copy-Paste aus Referenzprojekten
- Frustration im Team wegen repetitiver Kopierarbeit
Die Kalkulatoren verbrachten einen Großteil ihrer Zeit damit, in alten Projekten nach passenden Positionen zu suchen und Kalkulationsansätze manuell zu übertragen. Zeit, die für die eigentliche Projektoptimierung und strategische Entscheidungen fehlte.
Die Lösung: KI-gestützte Kalkulation
Kutter hat mit uns Anfang 2025 Karl mitentwickelt und nutzt ihn seither als KI-Assistenten als Ergänzung für die Kalkulation in RIB iTWO. Karl arbeitet wie ein Mensch: Er durchsucht alle bestehenden Projekte und schlägt passende Kalkulationsansätze vor.
Der Unterschied: Karl macht das in Sekunden, nicht in Stunden.
Das Ergebnis
Die Zahlen aus Februar 2026 sprechen für sich:
- 4 Kalkulatoren haben über 40 Projekte mit mehr als 14.000 LV-Positionen kalkuliert
- 28% mehr Projekte als im Vorjahr.
- So viele Projekte wie noch nie in einem Monat
Stimmen aus dem Team
"Mit Appius habe ich ein LV mit 1.600 Positionen in 4 Stunden kalkuliert. Sonst hätte ich eine Woche gebraucht."
Der Hintergrund: Das Kalkulationsteam hatte letztes Jahr mehrere Projekte vom gleichen Auftraggeber gerechnet. Diese konnten sie jetzt als Referenz für die neue Ausschreibung nutzen.
"Karl von Appius spart mir täglich 3 Stunden Kopierarbeit."
Die Kalkulatoren berichten von einer spürbaren Entlastung im Alltag. Statt stundenlang nach passenden Kalkulationsansätzen zu suchen, können sie aufgrund von Appius mehr Zeit auf die Prüfung und Optimierung der des Projektes stecken.
Fazit
Nach einem Jahr zeigt die Zusammenarbeit mit Kutter, was möglich ist, wenn KI richtig eingesetzt wird: Nicht als Ersatz für menschliche Expertise, sondern als Werkzeug, das repetitive Aufgaben übernimmt und Kapazitäten für wertschöpfende Arbeit freisetzt. Je mehr Projekte kalkuliert werden, desto wertvoller wird die Referenzdatenbank.
In einem Markt, in dem Fachkräfte knapp sind und der Wettbewerbsdruck steigt, kann das den Unterschied machen — zwischen einem Projekt, das man kalkuliert, und einem, das man gewinnt.
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